Frankreich trauert um Rock-Ikone Johnny Hallyday

Johnny Hallyday - Foto dpa/Andreu Dalmau
Johnny Hallyday - Foto dpa/Andreu Dalmau

Der französiche Musiker ist im Alter von 74 Jahren am 06. Dezember 2017 an Lungenkrebs gestorben.

Im Laufe seiner Karriere nahm Johnny Hallyday 50 Studioalben, 29 Live-Alben und 165 Singles auf.

Johnny Hallyday - Foto dpa/Andreu Dalmau

Der französische Musiker Johnny Hallyday ist tot. Er starb in der Nacht auf Mittwoch 06. Dezember 2017 in seinem Haus in Marnes-la-Coquette westlich der Hauptstadt Paris.

„Johnny Hallyday ist gegangen. Ich schreibe diese Worte, ohne sie zu glauben“, schrieb Hallydays Ehefrau Laeticia auf Facebook.


Ihr zufolge habe Hallyday „uns diese Nacht verlassen, wie er sein ganzes Leben lang gelebt hat: mit Mut und Würde“. Bereits in der Nacht folgte ein Beileidsschreiben von Frankreichs Staatsoberhaupt.

„In jedem von uns steckt ein Stück Johnny“, sagte Frankreichs Präsident Emmanuel Macron. „Von Johnny Hallyday werden wir weder den Namen noch die Schnauze oder die Stimme vergessen. Er hat einen Teil von Amerika in unser nationales Pantheon gebracht.“


Der Trauerzug werde am Samstag 09. Dezember 2017 vom Pariser Triumphbogen aus über die Prachtstraße fahren, teilte das Büro des französischen Präsidenten Emmanuel Macron mit. Anschließend ist ein Gottesdienst in der nahegelegenen Madeleine-Kirche geplant, bei dem auch Macron sprechen wird.


Im Laufe seiner Karriere nahm Johnny Hallyday 50 Studioalben, 29 Live-Alben und 165 Singles auf. Sein letztes Album mit neuen Songs soll im kommenden Jahr veröffentlicht werden.

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Johnny Hallyday - Foto dpa/Andreu Dalmau
Johnny Hallyday – Foto dpa/Andreu Dalmau